Eugen SimonEugen Simon schwänzte bereits in der 1. Klasse eine Woche die Schule. Er war dickköpfig, renitent und folgte seinen eigenen Gesetzen. Dennoch gab es Lehrer, die ihn unterstützten. Deren oft wiederholte Maxime: “Der Junge kann überall Einser haben, wenn er nur will”, nahm sich der Knabe wenig zu Herzen. Er flog von sechs Schulen.

Im Alter von 17 Jahren verließ er das Elternhaus, arbeitete als Elektriker, Taxifahrer und Nachwuchsjournalist (Fußballergebnisse der Kreisliga einholen und Tabellen ausrechnen).

Nach vier Jahren Ausbildung und Reisen begann Eugen Simon auf dem zweiten Bildungsweg sein Abitur nachzuholen. Auf dem Kolleg klappte es dann auch mit den Einsern (wenn auch nicht in allen Fächern, wie man ihm doch immer wieder prophezeit hatte…)

Während des Studiums der Germanistik und Geschichte in Hamburg gründete er seine erste eigene Firma im Bereich Marketing. Nach einem halben Jahr war er pleite und widmete sich wieder der edlen Beschäftigung der organisierten Wegelagerei (auch Taxi fahren genannt).

Als Mitte der 80er die Welle der privaten Radio- und Fernsehsender ausbrach, besann Eugen Simon sich auf seine hochqualifizierte Vergangenheit bei der Erstellung von Kreisligatabellen (s.o.). Er wurde Sportjournalist.

1989 holte ihn der damalige Sportchef von RTL, Uli Potofski, zu Deutschlands TV-Sender Nummer 1 nach Köln.

Eugen Simon avancierte im Sportbereich zu einem der beliebtesten Filmemacher Deutschlands. Zudem kommentierte er Tennisspiele in Wimbledon, Melbourne und New York sowie Fußballspiele der Bundesliga und der Champions League.

Trotz aller Freiheiten, die der Beruf des Sportreporters (vor allem bei RTL) mit sich brachte, gab es für ihn dennoch zu viele Beschränkungen. Der unstillbare Wunsch und das Wissen, dass das Leben mehr bietet, als den RTL-Reporter zu geben (oder um mit Nicki Lauda zu sprechen, mehr als mit einem Auto im Kreis herumzufahren), veranlasste Eugen Simon im zarten Alter von 44 Jahren sich auf den Weg zu SEINEN Träumen zu machen.

Im Januar 2000 ging er zunächst als freier Journalist und Auslandskorrespondent nach Australien, um von den Olympischen Spielen zu berichten.

2001 gründete er seine zweite Firma, die derzeit Fernsehproduktionen in zwölf Länder liefert.

Ab 2003 engagierte er sich neben dem TV Geschäft überwiegend im Bereich Persönliche Weiterbildung und Selfdevelopment. Er studierte und arbeitete mit einigen der bekanntesten Trainer in diesem Bereich zusammen (u.a. Richard Bandler, Anthony Robbins, Chris Howard, Jack Canfield, Deepak Chopra, Paul R. Scheele) und absolvierte Ausbildungen als NLP-Masterpractitioner, Mastercoach und Master in Ericksonian Hypnosis.

Als engagierter Vertreter des resultatsorientierten Coachings, welches das aktive und positive Handeln in den Mittelpunkt stellt, machte Eugen Simon sich schnell einen Namen.  Auf Seminaren sowie als Privatcoach unterstützte er tausende von Menschen auf dem Weg zu Ihren Zielen.

2006 erschien das Buch „Gedankendoping“, welches zunächst nur als Ebook im Internet zum freien Download zur Verfügung stand. Der nachhaltige Erfolg dieses Buches sowie die Aufforderung vieler Leser auch in Deutschland Seminare zu veranstalten, bewogen Eugen Simon im September 2007 seinen Focus zu 100% dem Projekt Gedankendoping zu widmen.
Zentrales Anliegen dieses Projektes ist es zum einen ALLEN Menschen die Möglichkeit zu geben persönliche Weiterbildung und Selfdevelopment auszuprobieren. Dafür wurde das Gedankendoping Sprungbrettseminar ins Leben gerufen, bei welchem interessierte und veränderungswillige Menschen in einem Intensiv-Wochenendseminar bewährte Gedankendoping-Konzepte, Strategien und Techniken ausprobieren können.
Von 2008 bis 2015 wurde dieses Seminar von über 40.000 begeisterten Teilnehmern in Deutschland besucht. (Aktuelle Anmerkung März 2016: Weitere Sprungbrettseminare sind derzeit nicht geplant, aber in der Zukunft wahrscheinlich).

Zum anderen liegt Eugen Simon vor allem die Grundschulausbildung von Kindern am Herzen, die leider nicht in der privilegierten Lage sind wie z.B. Kinder in Deutschland oder Australien. Mit dem Projekt 300 hat sich Eugen Simon verpflichtet 300 Schulen bis zum Jahr 2040 (oder früher) zu bauen.

Die erste Schule entstand 2006 in Vietnam. Vier Jahre später sind bisher neun Schulen dazugekommen. In Indien, Sri Lanka, Nepal und Thailand sowie ein Projekt auf den Philippinen in Zusammenarbeit mit Opportunity International.

Eugen Simon ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.

Er lebt in Avalon Beach, nördlich von Sydney, Australien.

Außerdem ist er – und das mag vieles erklären – Sohn einer Ostfriesin und eines Bayern…

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Eugen Simon: 4.6/5 bei 371 Besucherbewertungen

Eine Antwort auf Eugen Simon

  1. Thomas Boll sagt:

    Ich bin begeistert von der Arbeit und der Bereitschaft sein Wissen den Menschen via Essenzen auf zu zeigen. Herzlichen Dank für diese wichtige Arbeit, auch an alle, die dies unterstützen. Gerne unterstütze ich dies auch…
    Die Tatsache, dass das Wissen nicht nur an einen elitären Kreis durch hohe Preise weitergegeben wird, zeigt mir, dass Eugen und Team Menschen der neuen Zeit sind.
    herzlich Willkommen & DANKE Ihr Lichtarbeiter !

    NAMSTE
    Thomas